Wunderknaben des Sports

Dirk Nowitzki, Sebastian Vettel, Pius Heinz, Martin Kaymer, Ken Roczen, Philip Koster, Stefan Bradl, Dennis Seidenberg

Martin Kaymer

Eine Karriere in Hochgeschwindigkeit

Ein Golfball wird beim Abschlag schon mal auf weit über 200 Km/h beschleunigt. Und weil Martin Kaymer sich voll und ganz mit seinem Sport identifiziert, kann es ihm auch persönlich nicht schnell genug gehen:

Im Alter von 15 Jahren erreichte er bereits Handicap 0. Gerade einmal 21 war er, als er auf einem Nachwuchsturnier eine 59er-Runde spielte. Das niedrigste Ergebnis, das je einem deutschen Golfer bei einem offiziellen Turnier gelang. Mit 26 Jahren verdrängte er dann erst den großen Tiger Woods von Platz zwei, um einen Monat später ganz oben in der Weltrangliste zu stehen. Mehr Wunderknabe geht nicht!

Bei Martin Kaymer kann man wohl getrost von einer steilen Karriere sprechen. Und das Schöne ist: Sie hat gerade erst so richtig Fahrt aufgenommen.

Turniersiege (nur European Tour)

  • WGC-HSBC Champions in Shanghai 2011
  • Abu Dhabi Golf Championship 2011
  • Alfred Dunhill Links Championship
  • KLM Open 2010
  • PGA Championship 2010
  • Abu Dhabi Golf Championship 2010
  • Barclays Scottish Open 2009
  • Open de France ALSTOM 2009
  • BMW International Open 2008
  • Abu Dhabi Golf Championship 2008

Weg zum Wunderknaben

2011
Sieg bei den WGC-HSBC Champions in Shanghai
Im April muss er die Spitze wieder abgeben
Nach weiteren Erfolgen wird er einen Monat später die Nummer 1
Im Januar verdrängt er Tiger Woods von Platz 2 der Weltrangliste
2010
Sieg im Ryder Cup mit Team Europa
„2010 Race to Dubai European Tour Golfer of the Year“
Weltranglistenplatz 3
Bis dato größter Erfolg durch Sieg beim PGA Championship
2009
Zweimonatige Pause aufgrund einer Fußverletzung
Aufstieg auf Platz 11 der Weltrangliste
2008
Turniersieg bei den BMW International Open
Turniersieg beim Abu Dhabi Golf Championship
2007
Wahl zum „Sir Henry Cotton Rookie of the Year“ durch die European Tour
2006
Wahl zum „Player of the Year“ durch die deutsche Sektion der PGA
Qualifikation für die PGA European Tour
Auf der EPD Tour gewinnt er fünf Turniere und das Jahresranking
2005
Wechsel ins Profilager mit einem Handicap von +4,8
2004
Sieg bei den Deutschen Amateurmeisterschaften
2003
Sieg bei den Österreichischen Amateurmeisterschaften
1994
Erster Besuch einer öffentlichen Driving Range
1984
Geboren am 28. Dezember in Düsseldorf